Jugendhilfe und Eingliederungshilfe stehen aktuell, so wie der gesamte Sozialstaat und die öffentlich finanzierte soziale Infrastruktur, unter hohem Druck. Das Mitte April vom Paritätischen geleakte Arbeitspapier „Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen“ einer Arbeitsgruppe aus Mitgliedern mehrerer Bundesländer, Bundesministerien (BMBFSFJ, BMAS) und drei kommunalen Spitzenverbänden mit Plänen für milliardenschwere Kürzungen im Bereich der Jugendhilfe und Eingliederungshilfe ist das jüngste Beispiel dafür.
Die Kürzungen sollen, wenn es nach den Autoren des Papiers geht, vor allem durch den Abbau von Rechtsansprüchen und Standards geschehen, aber auch die Rücknahme des Unterhaltsvorschusses und die Streichung der Assistenzleistungen der Eingliederungshilfe in Kita und Schule werden ins Spiel gebracht. Widerstand dagegen ist dringend nötig!
Das Papier ist in Verbindung mit einer Einordnung des Paritätischen hier abrufbar: https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/enthuellung-kahlschlag/
